Lohnt sich ein Fertighaus?

Lohnt sich ein Fertighaus?

11. Dezember 2024

Was wir als Kinder im Kleinen mit bunten Plastiksteinen gebaut haben, funktioniert auch im Großen: Häuser aus vorgefertigten Bauteilen liegen im Trend. Doch sind Fertighäuser tatsächlich die günstigere Alternative zu konventionell errichteten Immobilien?

 

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Im Jahr 2022 entschieden sich fast 25% der Bauherren für ein Fertighaus, wie aus Daten des Statistischen Bundesamtes hervorgeht. Seither haben sich die Kosten aufgrund gestiegener Zinsen, Fachkräftemangels und weiterer Faktoren erhöht.

Investitionen in ein Fertighaus: Was sind die aktuellen Preise?

Im Jahr 2023 starten die Preise für ein Fertighaus im Einstiegsbereich bei etwa 2.000 Euro pro Quadratmeter. In der mittleren Preiskategorie beträgt der Quadratmeterpreis circa 2.500 Euro, und im höherwertigen Segment kommen zusätzliche 500 Euro pro Quadratmeter hinzu. „Die Preise variieren je nach Ausstattung und können für reine Baukosten bis zu 4.500 bis 6.000 Euro pro Quadratmeter erreichen“, erklärt Catrin Bühler von Lebenstraum-Immobilien. Hinzu kommen Ausgaben für das Grundstück, die Bodenplatte, Außenanlagen und weitere Baunebenkosten.

Warum ein Fertighaus in München und Umgebung eine gute Wahl ist:

Fertighäuser zeichnen sich durch zahlreiche Vorzüge aus: „Die kurzen Bauzeiten dank vorgefertigter Bauteile und die transparente Kostenplanung durch Festpreise und standardisierte Pakete sind große Vorteile“, so Markus Bühler von Lebenstraum-Immobilien. Zudem bieten sie oft eine hohe Energieeffizienz und Nachhaltigkeit, besonders bei Anbietern, die auf ökologische Bauweisen setzen.

Preisbeeinflussende Faktoren bei Fertighäusern:

  • Unterkellerung oder Bodenplatte: Die meisten Fertighausanbieter kalkulieren ihre Preise ab der Oberkante der Bodenplatte oder des Kellers. „Ein Keller verursacht Mehrkosten von etwa 35.000 bis 70.000 Euro“, merkt Catrin Bühler an.
  • Kosten für die Bauplatzvorbereitung: Diese Kosten variieren je nach Erschließungsstatus des Grundstücks und dem Umfang notwendiger Erdarbeiten.
  • Auswahl der Dachkonstruktion: Verschiedene Dachformen stehen zur Verfügung, wobei das Satteldach oft die kostengünstigere Wahl ist.
  • Hausdimension und -konfiguration: Ein rechteckiges Haus ist in der Regel einfacher und kostengünstiger zu errichten als ein Haus in L-Form. Auch die Wahl zwischen einem Bungalow und einem mehrstöckigen Haus beeinflusst die Kosten.
  • Der Hersteller: „Es gibt signifikante Unterschiede zwischen den Herstellern. Während einige Standardmodelle anbieten, können Premiumanbieter individuell angepasste Ökohäuser herstellen“, erklärt Markus Bühler.

Vorteile eines Fertighauses bei der Planung und Kostenkalkulation

Ein Fertighaus bietet eine vorhersehbare Bauzeit und klar kalkulierbare Kosten, sobald Entscheidungen bezüglich Bauart, Ausbaustufe, Größe und Ausstattung getroffen sind. Ob es kostengünstiger als ein Massivhaus oder eine Bestandsimmobilie ist, hängt von verschiedenen individuellen Faktoren ab. Ein erfahrener Immobilienmakler kann bei der Einschätzung der Kosten helfen.

Ein lokaler Immobilienexperte kann wertvolle Unterstützung bieten, indem er hilft, Immobilienpreise zu vergleichen. „Wir unterstützen Sie gerne bei der Suche nach der passenden Immobilie und beraten Sie zu Ihrem Budget“, so Catrin Bühler.

Sind Sie auf der Suche nach einer Immobilie in München oder im Umland und unsicher, was zu Ihrem Budget passt? Kontaktieren Sie uns! Wir beraten Sie gern!

 

 

Hinweise

In diesem Text wird aus Gründen der besseren Lesbarkeit das generische Maskulinum verwendet. Weibliche und anderweitige Geschlechteridentitäten werden dabei ausdrücklich mitgemeint, soweit es für die Aussage erforderlich ist.

 

Rechtlicher Hinweis: Dieser Beitrag stellt keine Steuer- oder Rechtsberatung im Einzelfall dar. Bitte lassen Sie die Sachverhalte in Ihrem konkreten Einzelfall von einem Rechtsanwalt und/oder Steuerberater klären.

 

Foto: © Chubarov/Depositphotos.com

 

 

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